Umbau des Platzes von Gardelegen: Grundwasser-Thematik macht Anpassung der Planungen notwendig
In der ausgeschachteten Grube soll die sogenannte „Brunnenstube“ eingebaut werden. In der Brunnenstube wird unterirdisch die komplette Technik für die geplante Fontänenanlage untergebracht.
Das Auftreten von Schichtenwässern macht es notwendig, vor Einbau der Brunnenstube besondere Vorkehrungen zu treffen. Um eine ausreichend tragfähige Bodenfläche für den sicheren und stabilen Einbau der Brunnenstube zu gewährleisten, muss zunächst durch das Anlegen sog. „Pumpensümpfe“ das anstehende Wasser abgesaugt werden. Anschließend wird eine Gründungspolsterschicht geschaffen. Als nächster Schritt muss an den Seiten der Baugrube ein Verbau installiert werden, der die Grubenwände abstützt.
Die notwendigen Materialien werden derzeit bestellt. Währenddessen ruhen die Aktivitäten auf der Baustelle. Geplant ist, dass in der Woche ab 6. Juli 2026 die vorbereitenden Maßnahmen für den Einbau der Sicherungsmaßnahmen beginnen können. Nach aktuellem Stand starten die Arbeiten der eigentlichen Absicherungsmaßnahmen dann in der Woche ab 13. Juli 2026.
Der Umbau des Platzes von Gardelegen begann im Februar 2026 und ist Teil der Neuaufstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) 2023. Vorgesehen ist nicht nur die Entsiegelung durch großzügige Pflanzinseln, sondern auch die Pflanzung von klimaresilienten Bäumen und einheimischen Stauden. Hinzu kommt der genannte Einbau eines Fontänenfeldes, die Schaffung von Sitzgelegenheiten und Spielgeräten. Auch der Kiepenkerl wird wieder einen angemessenen Ort finden.