Starkregen-Vorsorge: Förderung in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro für die Stadt Waltrop
Die Fördermittel der Bezirksregierung werden in Waltrop verwendet, um den Bereich Tinkhofstraße/Velsenstraße mit gezielten Maßnahmen besser gegen Überflutungen durch Starkregen zu schützen. Maßnahmen wie Mulden, Rückhalteflächen, barrierefreie Wasserwege und Leitdämme schützen besonders gefährdete Einrichtungen und angrenzende Wohngebiete künftig besser vor Starkregen. Damit sinkt das Überflutungsrisiko und die Stadt wird widerstandsfähiger gegen extreme Wetterlagen.
Für das Projekt hatten die Stadtverwaltung Waltrop und die Ver- und Entsorgungsbetrieb Waltrop AöR (V+E) gemeinsam einen Antrag auf Fördermittel aus dem EFRE/JTF-Programm NRW (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung – EFRE / Just Transition Fund - JTF) auf den Weg gebracht.
„Mit dieser bedeutsamen Förderung in Höhe von 4,8 Millionen Euro können wir einen entscheidenden Schritt machen, um die Stadt Waltrop klimafest für die Zukunft aufzustellen“, sagte Bürgermeister Marcel Mittelbach, der in Begleitung der stellvertretenden Dezernentin für Stadtentwicklung, Umwelt und Bauen, Michaela Heßelmann, und Frank Friedrich, Leiter des Bereichs Abwasser beim V+E, nach Münster gereist war. „Mit der Maßnahme im Bereich Tinkhofstraße und Velsenstraße sind unsere Bürgerinnen und Bürger in Zukunft noch wirksamer vor Überflutungen und den Auswirkungen von Starkregen-Ereignissen geschützt“, sagt Frank Friedrich.
Der Bescheid über die Fördermittel wurde während einer Veranstaltung im Marga Spiegel Haus der Bezirksregierung in Münster übergeben, bei der auch weitere Förderbescheide für innovative Projekte im Regierungsbezirk Münster überreicht wurden. Insgesamt ging es um rund 19 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und der Europäischen Union. Neun Projekte aus den Bereichen Klimaanpassung, energetische Sanierung, Forschung, Mobilität und Wirtschaft können nun umgesetzt werden. „Mit diesen finanziellen Mitteln stoßen Kommunen und Projekte im Münsterland wichtige Entwicklungen an – von Klimaschutz über moderne Mobilität bis hin zu mehr Lebensqualität vor Ort“, sagt Regierungspräsident Andreas Bothe. „Durch innovative Lösungen und die enge Zusammenarbeit in der Region investieren wir gemeinsam nachhaltig in die Zukunft unserer Städte und Gemeinden.“