Frank Bosbach und Christoph Kuschnereit ersteigern Hebewerk-Bild

1.000 Euro für Gardelegener Jugendclub
Bei 1.000 Euro fiel der Hammer: Für diesen beträchtlichen Betrag ersteigerten Frank Bosbach und Christoph Kuschnereit von der gleichnamigen HDI-Vertretung in Waltrop jetzt ein Kunstwerk von Harry Leyk, das die Türme des Waltroper Hebewerks zeigt.

Das Geld kommt dem Jugendclub Mood in Waltrops Partnerstadt Gardelegen zugute, der bei einem Großbrand zerstört worden war. Das Schicksal der Gardelegener Jugendeinrichtung habe auch ihn betroffen gemacht, sagte Frank Bosbach, der anlässlich der erfolgreichen Ersteigerung gemeinsam mit seinem Stiefsohn Christoph Kuschnereit ins Waltroper Rathaus gekommen war. Der Jugendclub Mood in Gardelegen war Anfang September 2026 ein Raub der Flammen geworden. Er könne sich gut vorstellen, wie die Zerstörung dieses Ortes der Begegnung, der Kreativität und des Miteinanders in Gardelegen eine schwere Lücke gerissen habe, sagte Frank Bosbach. Umso wichtiger sei es ihm, einen Beitrag zu leisten, den zerstörten Jugendclub wieder aufzubauen und den Jugendlichen ihre Heimat zurückzugeben.

Bürgermeister Marcel Mittelbach freute sich außerordentlich – und zwar in mehrfacher Hinsicht: Nicht nur zeigten die Versteigerung des Kunstwerks für einen guten Zweck und der damit einhergehende Spendenbetrag, was gemeinsam erreicht werden könne, wenn Kunst, bürgerschaftliches Engagement und der Wille zu helfen Hand in Hand gehen. Sondern das Hebewerk-Bild bleibt der Stadt Waltrop auch erhalten: Frank Bosbach und Christoph Kuschnereit überließen es als Dauer-Leihgabe, so dass es weiterhin im Treppenhaus zum ersten Obergeschoss des Waltroper Rathauses zu sehen sein wird und alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher des Rathauses Freude an diesem Kunstwerk haben können.

Vier Männer, einer hält ein Bild des Hebewerks in den Händen, zwei einen symbolischen Spendenscheck.
Anlässlich der Versteigerung des Hebewerk-Bildes von Harry Leyk (li.) kamen Frank Bosbach (2.v.re.) und Christoph Kuschnereit (2.v.li.) zu Bürgermeister Marcel Mittelbach ins Rathaus. Das Bild wird auch weiterhin im Treppenhaus des Rathauses hängen.