Gemeinsam gegen Gewalt: Stadt Waltrop tritt #sicherimdienst bei
Außerdem setzt sich die Initiative dafür ein, dem wachsenden Problem von Anfeindungen und Übergriffen entgegenzuwirken.
In den vergangenen Jahren hat die Hemmschwelle für verbale und körperliche Angriffe gegenüber städtischen Bediensteten spürbar abgenommen. Die Konfrontation mit Aggressivität gehört für viele zum Arbeitsalltag. Mit dem Beitritt zum Netzwerk #sicherimdienst unterstreicht die Stadt Waltrop ihre Null-Toleranz-Strategie gegenüber Gewalt.
„Unsere Mitarbeitenden sind das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft. Es ist unsere Pflicht, sie bestmöglich vor Gefahren zu schützen“, betont Bürgermeister Marcel Mittelbach. „Durch die Kooperation mit #sicherimdienst erhalten wir Zugriff auf wertvolle Erfahrungswerte, Präventionskonzepte und Schulungsmaterialien, um die Sicherheit am Arbeitsplatz nachhaltig zu erhöhen.“
Die Kampagne #sicherimdienst ist Teil der nordrhein-westfälischen Landesstrategie gegen Gewalt im öffentlichen Dienst. Das Netzwerk umfasst mittlerweile mehr als mehr als 2.400 Beteiligte aus über 850 verschiedenen Bereichen von Behörden, Organisationen und Institutionen. #sicherimdienst bietet eine Plattform für den Austausch und unterstützt Kommunen dabei,
- Gefährdungsbeurteilungen zu optimieren,
- Präventions- und Deeskalationstrainings anzubieten,
- die Nachsorge nach Vorfällen professionell zu strukturieren und
- die Anzeigebereitschaft bei Übergriffen zu erhöhen.
Mit dem Beitritt wird die Stadt Waltrop ihre internen Sicherheitskonzepte weiterentwickeln. Dazu gehören neben baulichen Maßnahmen in den Dienstgebäuden auch die verstärkte Vernetzung mit der örtlichen Polizei sowie eine interne Meldekette für Vorfälle. Zudem gibt es seit Kurzem bei der Stadt Waltrop eine „Handlungsanweisung zum Umgang mit Gewalt gegenüber Mitarbeitenden“. Die dazugehörige „Grundsatzerklärung gegen Gewalt“ wird in Kürze in den Gebäuden der Stadtverwaltung Waltrop als Aushang zu sehen sein.