Sicherheit an erster Stelle: Fallschutz an der Spielzeuglok wird erneuert
Dieses nimmt die Stadt Waltrop ernst. Die Notwendigkeit eines Fallschutzes rund um die Lok steht dabei nicht zur Diskussion: Der Stadt Waltrop ist die Sicherheit der Kinder, die auf der beliebten Lok klettern, spielen und toben, das wichtigste Anliegen – ganz davon abgesehen, dass sie als Betreiberin des Spielgerätes gesetzlich verpflichtet ist, jederzeit zu gewährleisten, dass Kinder es sicher benutzen können. Dazu gehört nach den geltenden Bestimmungen auch, dass es rund um die Spielzeuglok einen stoßdämpfenden Boden gibt.
Der bisherige Fallschutz, der im Jahr 2018 im Gussverfahren eingebracht wurde, ist in die Jahre gekommen und weist an den Rändern Schäden auf, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, da dort die dämpfende Eigenschaft nicht mehr gegeben ist. Zwischenzeitlich waren mit Unterstützung des Ver- und Entsorgungsbetriebs Waltrop AöR (V+E) Ausbesserungen mit verschiedenen Klebern und anderen Hilfsmittel vorgenommen worden, ohne dass sich nachhaltiger Erfolg einstellte. Auch eine Reparatur der Randbereiche des Fallschutzes durch eine Fachfirma ist in Erwägung gezogen worden. Diese wäre jedoch mit einem unverhältnismäßig hohen Kostenaufwand verbunden gewesen. Mit der Reparatur wäre überdies keine Gewährleistung des erneuerten Fallschutzes einhergegangen.
Aufgrund der komplexen Anforderungen im Bereich des Fallschutzes rund um die Spielzeuglok sowie der unzureichenden Langlebigkeit von Guss- und Plattenvarianten hat die Stadt Waltrop eine überzeugendere Lösung gesucht. Vorgesehen ist nun, Rasengitterplatten einzubauen. Dabei handelt es sich um ein zertifiziertes Produkt, das der Norm für stoßdämpfende Spielplatzböden entspricht. Im Vergleich zu einem gegossenen Fallschutz ist dies zum einen die wirtschaftlichere Variante (Kosten belaufen sich auf etwa die Hälfte). Zum anderen zeichnet es sich nach Angaben des Herstellers als langlebig aus, ist wartungsarm und hat den Vorteil, dass bei möglichen Beschädigungen Teilbereiche schnell ausgetauscht werden können.
Da es sich um Rasengitterplatten handelt und der Rasen zunächst wachsen muss, ist leider die Spielzeuglok für einige Wochen nicht bespielbar. Die Wahl für den Zeitraum der Sperrung fiel auf den Herbst. Zwar ist zu dieser Jahreszeit nicht mit so schnellem Wachstum des Rasens wie in den Sommermonaten zu rechnen. Gleichzeitig wird die Lok in den potenziell kalten und nassen Monaten des Jahres nicht so stark frequentiert wie bei sommerlicher Witterung.
Während der Erneuerung des Fallschutzes wird die Lok zudem gereinigt, da bedauerlicherweise immer wieder Graffiti-Schmierereien auftauchen.
Spielplatz-Koordinatorin Sabrina Prins (Kinder- und Jugendbüro der Stadt Waltrop) freut sich jedoch schon jetzt, wenn die Lok wieder freigegeben und Kinder sicher und nach Herzenslust „ihre“ Lok wieder mit Beschlag belegen können.