Westnetz macht Gewerbegebiet „Im Dicken Dören“ fit für die Zukunft

Digitale Ortsnetzstation
Westnetz hat die Voraussetzungen für eine zukunftssichere Stromversorgung im Gewerbegebiet „Im Dicken Dören“ geschaffen. Für den Anschluss des Areals an das Stromnetz verlegte das Unternehmen zunächst rund 2.000 Meter Mittelspannungskabel.

Diese führen von der Mengeder Straße 20 bis zur neu errichteten Station, die das Gewerbegebiet künftig versorgt. Eine besondere technische Herausforderung stellte dabei die Unterquerung des Dortmund-Ems-Kanals dar. Die Kabel wurden in einer Tiefe von rund 17 Metern unterhalb des Kanals verlegt. Für die anschließende Erschließung des Gewerbegebiets installierte Westnetz darüber hinaus rund 800 Meter Mittelspannungskabel, 450 Meter Niederspannungskabel sowie etwa 380 Meter Beleuchtungskabel. Zusätzlich errichtete das Unternehmen eine digitale Ortsnetzstation, über die das neue Gewerbegebiet an das örtliche Stromnetz angebunden wird. Sie ermöglicht eine moderne Überwachung und Steuerung des Netzes und erhöht zugleich die Flexibilität und Versorgungssicherheit.

„Wir haben das Stromnetz so ausgelegt, dass auch zukünftige Unternehmensansiedlungen mit einem höheren Leistungsbedarf zuverlässig versorgt werden können. Die digitale Ortsnetzstation ermöglicht zudem eine moderne Überwachung und Steuerung des Netzes und macht die Energieversorgung im Gewerbegebiet fit für die Zukunft“, sagt Kevin Hölscher, Netzplaner bei Westnetz.

Bürgermeister Marcel Mittelbach begrüßt den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten: „Energie ist das Herzstück unserer Wirtschaft. Ich freue mich, dass die umfangreichen und technisch anspruchsvollen Arbeiten von Westnetz so kompetent und zuverlässig umgesetzt wurden. Für das Gewerbegebiet ‚Im Dicken Dören‘ bedeutet das: Wir sind bereit, die Weichen auf Zukunft zu stellen und neuen Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für ihre Ansiedlung und ihr Wachstum zu bieten.“

Echtzeitdaten für mehr Versorgungssicherheit

Ortsnetzstationen sind zentrale Knotenpunkte in der Stromverteilung: Sie wandeln Mittelspannung in Haushaltsstrom um. Digitale Ortsnetzstationen wie die in Waltrop bieten zusätzlich den Vorteil, dass sie in Echtzeit Daten zur Netzüberwachung und -steuerung an sogenannte Netzleitstellen übertragen. Speziell ausgebildete Mitarbeitende beobachten von dort aus das Stromnetz aus der Ferne und können bei Bedarf noch schneller reagieren. Besonders hilfreich ist dies bei der Früherkennung und Eingrenzung von Störungen, wodurch Ausfallzeiten reduziert und die Zuverlässigkeit des Stromnetzes gesteigert werden. Zusätzlich kann mit den gewonnenen Daten aus den intelligenten Ortsnetzstationen der Betrieb der Netze noch bedarfsgerechter auf die stetig steigenden Anforderungen ausgerichtet werden.

Fünf Personen in Warnwesten und Arbeitskleidung stehen vor einer geöffneten Ortsnetzstation.
An der Ortsnetzstation „Im Dicken Dören“ trafen sich (v. li.) Bürgermeister Marcel Mittelbach, Jeanette Sebrantke (Dezernentin Stadtentwicklung, Umwelt und Bauen), Kevin Hölscher, Bernd Hölscher und Markus Droste (alle Westnetz).