Ausstellung der Arbeiten zum Wettbewerb für die Neukonzeption Dritter Ort / Medienzentrum in Waltrop
Der europaweite Wettbewerb wurde gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 8. Oktober 2026 zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses im 1. Obergeschoss begutachtet werden.
Eine öffentliche Ausstellung gehört jeweils zum Ablauf solcher Wettbewerbe, um den Bürger:innen die Möglichkeit zu bieten, sich eingehender mit den Wettbewerbsbeiträgen zu beschäftigen.
Insgesamt haben sich zwölf Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an dem Wettbewerb beteiligt und alle Büros haben anonymisierte Entwürfe abgegeben. Das Preisgericht bewertete die Wettbewerbsarbeiten nach den Wettbewerbskriterien der Auslobung. Ermittelt wurden der Siegerentwurf sowie die weiteren Preisträger bei der Sitzung des Preisgerichts am 21. September 2026 in der Waltroper Stadthalle:
- 1. Preis: Schreiter Architekten, Lünen
- 2. Preis: Neumann & Heinsdorff Architekten PartGmbB, Köln
- 3. Preis: Zymara Loitzenbauer Giesecke Architekten BDA PartGmbB, Hannover
Die Teilnehmenden hatten im Juni 2026 eine sogenannte Auslobung erhalten, die Rahmenbedingungen und die Aufgabenstellung, das Medienzentrum multifunktional nutzen zu können, beinhaltete. Der Bau des Medienzentrums ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) für die Waltroper Innenstadt.
Zum Ablauf des Wettbewerbsverfahrens gehört auch eine Preisrichtervorbesprechung, in der sich das Preisgericht, bestehend aus Fach- und Sachpreisrichter:innen (siehe Info-Kasten), kennenlernt und sich mit der gestellten Wettbewerbsaufgabe vertraut macht. Im Anschluss an diese Sitzung hat ein Rückfragekolloquium für die teilnehmenden Planungsbüros stattgefunden, um aufkommende Fragen und Hinweise besprechen zu können. Mittels Protokoll wurde sichergestellt, dass alle teilnehmenden Büros dieselben Kenntnisse und Sachstände haben.
Die Architekturbüros hatten bis zum 25. August 2026 Zeit, ihre Wettbewerbsbeiträge einzureichen. Am Montag, 21. September 2026, tagte das Preisgericht. Fachpreisrichter:innen besitzen die fachliche Qualifikation der teilnehmenden Büros. Sachpreisrichter:innen sind mit den örtlichen Verhältnissen besonders vertraut.
In Kürze beginnt nun das Vergabeverfahren, ein sogenanntes Verhandlungsverfahren, mit den drei Preisträgern. Erst nach Abschluss des Verfahrens steht fest, wer den Zuschlag erhält. Dessen Entwurf wird dann in weiteren Planungsschritten finalisiert.