Regenbogenflagge weht zum 17. Mai 2026 vor dem Rathaus
Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization) Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten, seit 2022 wird Transidentität nicht mehr als Störungsbild diagnostiziert.
Anlässlich des IDAHOBIT am Sonntag, 17. Mai 2026, hisst die Stadt Waltrop wieder die Regenbogenflagge vor dem Rathaus.
„Das universelle Menschenrecht, diskriminierungsfrei und selbstbestimmt zu leben und zu lieben, wird für viele queer lebende Menschen täglich in Frage gestellt“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Waltrop, Mareike Berweger. Es gebe immer noch queere Menschen, die sich verstecken müssen oder diskriminiert werden.
Bürgermeister Marcel Mittelbach und Mareike Berweger ist es daher jedes Jahr aufs Neue wichtig, auf diesen Tag hinzuweisen. Marcel Mittelbach: „Es ist wichtig, dass wir einander mit offenem Herzen begegnen. Am IDAHOBIT-Tag erinnern wir daran, dass die Einzigartigkeit jedes und jeder Einzelnen unsere Gesellschaft erst wertvoll macht. Jeder Mensch verdient es, genau so geliebt und gesehen zu werden, wie er ist.“
Bürgermeister und Gleichstellungsbeauftragte sind sich darin einig, dass in Waltrop in dieser Hinsicht bereits vieles richtig läuft.