Einschränkungen auf der Münsterstraße (L609) am 4. Mai 2026
Die Arbeiten dienen der Sicherung der Brückenkappen und des horizontalen Berührungsschutzes. Der Verkehr kann passieren und wird einspurig am Baufeld vorbei geführt, teilt der Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) mit.
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr führt in ihrem Zuständigkeitsgebiet an insgesamt 19 Brücken, die über Bahngleise führen, diese Sicherungsarbeiten durch. Dafür werden Kappenanker und Betongleitwände im Bereich der Geh-/Radwege gesetzt. Die Arbeiten finden jeweils als Tagesbaustelle im Bereich der Geh- und Radwege statt. Zur Sicherung der Baustelle werden die Fahrspuren teilweise verengt oder der Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet.
Zum Hintergrund:
Als Kappen werden die äußeren Bereiche der Brücke bezeichnet, auf denen sich häufig die Geh- und Radwege befinden.
Der horizontale Berührungsschutz ist eine bauliche Sicherheitsmaßnahme an Brücken, die vor allem über elektrifizierte Bahnstrecken zum Einsatz kommt. Er dient dazu, Menschen auf der Brücke vor einem Stromschlag durch die darunter liegende Oberleitung zu schützen.
Eine Betongleitwand ist eine Schutzeinrichtung, die aus Beton-Fertigteilen hergestellt wird.