Gute Nachrichten für Stadtfinanzen in Waltrop: Haushalt ist genehmigt

Gute Nachrichten für die Stadtfinanzen in Waltrop: Der Kreis Recklinghausen hat den Haushalt der Stadt Waltrop genehmigt. Das bedeutet „grünes Licht“ für bedeutsame Projekte.

Die Stadt Waltrop kann wichtige Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Stadtentwicklung in Angriff nehmen: etwa Straßensanierungen, Anschaffungen von Fahrzeugen für die Feuerwehr, Bau- und Sanierungsmaßnahmen an Waltroper Schulen und Sportstätten sowie Kita-Neubauten. 

Der Haushalts-Genehmigung vorangegangen waren intensive Beratungen im Stadtrat und die anschließende Prüfung durch die Kommunalaufsicht. Bürgermeister Marcel Mittelbach dankt gemeinsam mit dem Kämmerer und Allgemeinen Vertreter Stefan Wilke dem Landrat des Kreises Recklinghausen, Bodo Klimpel, sowie dem Kreisdirektor, Dominik Schad, und seinem Team für die zügige Prüfung und gute Zusammenarbeit. Die Genehmigung sei ein Vertrauensbeweis in den Sparkurs der Stadt Waltrop und die Qualität der Planung. „Wir haben nun die nötige Grundlage, um Waltrop weiter voranzubringen und begonnene Projekte ohne Verzögerung fortzusetzen“, sagte Bürgermeister Marcel Mittelbach. 

Am 26. Februar 2026 hatte der Rat der Stadt Waltrop die Haushaltssatzung, den Haushaltsplan und das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Waltrop für das Jahr 2026 beschlossen. Die Genehmigung traf vier Wochen später, am 26. März 2026 in Waltrop ein. Während der Ratssitzung am selben Tag informierte Stefan Wilke die Ratsmitglieder über die Rückmeldung des Kreises. Dass der Haushalt der Stadt Waltrop genehmigt wurde, gehe auch auf die intensive Vorarbeit der Mitarbeitenden der Stadt Waltrop zurück, unterstrich der Kämmerer. 

Mit der offiziellen Bekanntmachung im Amtsblatt, die für den 30. März 2026 vorgesehen ist, wird der Haushalt rechtswirksam. Trotz der Genehmigung bleibt die Haushaltslage, wie in vielen Kommunen der Region, angespannt. Die Stadtverwaltung betont, dass auch künftig eine disziplinierte Haushaltsführung notwendig ist, um die langfristige Stabilität zu sichern. Der Fokus liegt dabei auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen der Vermeidung neuer Schulden und notwendigen Investitionen.

Zwei Männer stehen mit einem Papier vor der Eingangstür in den Ratssaal.
Kämmerer Stefan Wilke (li.) und Bürgermeister Marcel Mittelbach.