Frauenfilmreihe 2026 zeigt Film zum Frauenwahlrecht in der Schweiz
Ort des Geschehens ist das "BoGi‘s", Leonhardstraße 2 in Castrop-Rauxel; Start des Films ist um 19 Uhr.
Die Frauenfilmreihe ist eine Kooperation der Gleichstellungsstellen der Städte Castrop-Rauxel und Waltrop in Kooperation mit dem 3. Ort Waltrop; die Filme werden abwechselnd in den beiden Städten gezeigt.
Am 1. Juni 2026 wird nun in Castrop-Rauxel ein Film zum Frauenwahlrecht in der Schweiz über die Leinwand flimmern. Zum Inhalt: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Der Dorf- und Familienfrieden gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung erwünscht: per E-Mail an gleichstellungsstelle@waltrop.de oder gleichstellung@castrop-rauxel.de
Wie geht’s weiter mit der Frauenfilmreihe?
- 7. September 2026
- im "BoGi‘s", Leonhardstraße 2 in Castrop-Rauxel
- Film zum Kampf um das Wahlrecht und Emanzipation in England
- Inhalt: Die mit historischen Ereignissen unterfütterte Geschichte einer Londoner Wäscherin, die 1912 mit der Bewegung zur Durchsetzung des Frauenwahlrechts in Berührung kommt. Das politische Engagement der Suffragetten bildet den Kern des überzeugend gespielten Spielfilms, der inszenatorisch geschickt die Auswirkungen der gesellschaftlichen Benachteiligung wie des militanten Aktivismus auf Individualität und Privatleben der unterdrückten Frauen in den Mittelpunkt rückt.
- 7. Dezember 2026
- im 3. Ort Waltrop, Ziegeleistr. 14
- Zum Internationalen Tag der Menschenrechte ein Film über die Mütter des Grundgesetzes
- Zum Inhalt: Bonn 1948/49: Die Abgeordnete und Juristin Dr. Elisabeth Selbert kämpft im „Parlamentarischen Rat“ für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Trotz massiver Widerstände ihrer Kollegen gibt sie nicht auf und hält hartnäckig an ihrem Vorhaben fest. Neben Kolleg:innen aus dem Parlament, steht auch ihre Sekretärin Irma dem Vorhaben äußerst skeptisch gegenüber. Erst das Scheitern einer Affäre mit einem Abgeordneten und die Schicksale anderer Frauen verändern die enge Weltsicht Irmas, so dass sie voller Elan die Kampagne Elisabeth Selberts unterstützt. Beide ziehen nun an einem Strang im Kampf um Gleichberechtigung und holen sich dabei die Unterstützung der Frauen aus ganz Deutschland. Elisabeth Selbert erlebt die Sternstunde ihres Lebens, als am 23.05.1949 bei der Verkündigung des neuen Grundgesetzes unter Artikel 3, Absatz 2 ihre Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ vorgetragen wird.