Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ im Rathaus
Die Eröffnung findet statt im Altbau des Rathauses Waltrop (1. OG) an der Münsterstraße 1. „Frauen im geteilten Deutschland“ ist eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur von Clara Marz.
Zum Hintergrund: Seit mehr als drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch begegnen wir immer noch Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Die Westfrau wird oft als „Heimchen am Herd“ oder Karrierefrau beschrieben.
Die Ostfrau hingegen steht im Kohlebergbau „ihren Mann“. Sie wird als tough oder Rabenmutter bezeichnet, weil sie ihre Kinder in die Krippe gibt.
Die Westfrau gendert, während die Ostfrau damit nichts anzufangen weiß. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit.
Die Liste der Zuschreibungen ist lang... Woher kommen diese Zuschreibungen? Und was ist an ihnen dran? Die Ausstellung will eine Antwort geben und wirft zugleich die Frage auf, ob Frauen in beiden Staaten trotz unterschiedlicher politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen ein gemeinsames Streben nach Selbstbestimmung in einem männlich geprägten System verbanden.
Für die Teilnahme an der Ausstellungseröffnung mit anschließendem Sektempfang wird bis zum 27. Februar 2026 um Anmeldung gebeten.
Anmeldung
Anmeldung per E-Mail an vhs@vhs-waltrop.de oder über den direkten Link zur Veranstaltung auf der Internetseite der Volkshochschule Waltrop www.vhs-waltrop.de:
Telefonische Anmeldung unter Tel. 02309 9626-0.