Verwaltungsvorstand der Stadt Waltrop stoppt vorerst Planungen für IGA-Radroute

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Waltrop sieht sich gezwungen, die Planungen für die Themen-Radroute KANAL VITA[L] zur IGA 2027 vorerst zu stoppen. Grund für diese Entscheidung ist eine überraschende Kehrtwende einer Bundesbehörde.

Eine bereits im Februar 2024 zugesagte Förderung in Höhe von 90 Prozent des Ausbaus wird nicht in der bisher zugesagten Form aufrechterhalten.
Aktuell teilte die zuständige Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) der Stadt Waltrop mit, dass eine Genehmigung nun unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel stehe. Zudem räume die Behörde dem Radwegeausbau keine hohe Priorität mehr ein. Ohne diese essenzielle finanzielle Unterstützung ist die Stadt Waltrop jedoch nicht in der Lage, das Projekt zu realisieren.
„Der jetzige Zustand gefährdet die Teilnahme der Stadt Waltrop an der IGA 2027 in Gänze“, stellt der Verwaltungsvorstand um Bürgermeister Marcel Mittelbach klar. Da bereits jetzt Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden müssten, um den Zeitplan bis zum Frühjahr 2027 einzuhalten, drängt die Zeit.
Während die Stadt alle notwendigen Vorbereitungen getroffen hat, prüft die Verwaltung nun, inwieweit auch andere geförderte Maßnahmen (Stationen entlang der Themen-Route) vom Wegfall der Mittel betroffen wären. Die vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geplanten IGA-Bausteine bleiben von dieser Entwicklung unberührt.

Zwei Männer und zwei Frauen - der Verwaltungsvorstan der Stadt Waltrop - sitzen an einem Tisch, vor ihnen Tablets, Unterlagen, Gläser, eine Wasserflasche.
Der Verwaltungsvorstand der Stadt Waltrop; von links: Bürgermeister Marcel Mittelbach, Dezernentin Jeanette Sebrantke, Dezernent/Allg. Vertreter Stefan Wilke, Dezernentin Christiane Bröcker.