Aktuelles aus Waltrop Archiv

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Auf dem Bild: Kindertageseinrichtung.
Überschrift
Information für Familien mit Kindern in Kindertagesbetreuungsangeboten: Fortführung des eingeschränkten Regelbetriebs nach dem 11.04.2021
Datum
09.04.2021
Meldung

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration informiert: Aufgrund der derzeitigen Lage in der Corona-Pandemie wird der eingeschränkte Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung auch nach dem 11. April 2021 bis auf Weiteres fortgeführt. Das bedeutet, dass weiterhin landesweit strikt an den Hygienekonzepten und der Gruppentrennung festgehalten werden muss und im Regelfall die Betreuungszeit in Kindertageseinrichtungen um 10 Stunden pro Woche gekürzt bleibt. Das ist unvermeidlich, solange im Hinblick auf die steigenden Zahlen und die wachsende Coronavirus-Mutation B.1.1.7 an der Gruppentrennung festhalten werden soll.

Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen werden landesseitig Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Kinder werden zu Hause von den Eltern getestet. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt auf freiwilliger Basis.

Informationen zum Selbsttest

Es werden sogenannte Antigen-Schnelltests geliefert, die nach 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Bei den vom MKFFI beschafften Tests handelt es sich um Tests zur Eigenanwendung, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für die Selbstanwendung durch Laien zugelassen sind. Die bereitgestellten Selbsttests werden mithilfe eines Abstrichs des vorderen Nasenbereichs durchgeführt. Unter https://h5.9fm.cn/jssg46?url=e666G_bDxSP2G gibt es ein entsprechendes Tutorial.

Die Anleitung kann auch zum Nachlesen  hier abgerufen werden:
https://www.mkffi.nrw/corona-aktuelle-informationen-fuer-die-kindertagesbetreuung


Bereitstellung und Umfang der Selbsttests
In der Woche ab dem 12. April 2021 werden die ersten Selbsttests über die Träger und Jugendämter an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen ver-teilt. Parallel beginnen weitere Auslieferungen, die ab dann direkt an die Einrichtungen erfolgen. Für die Kindertagespflege erfolgt die Auslieferung weiterhin an die Jugend-ämter. Das Ministerium hat Tests in ausreichender Menge bestellt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es bei den Lieferungen zu zeitlichen Verzögerungen oder ge-ringfügigen Mengenabweichungen kommen könnte.

Vorgesehen sind zwei Selbsttests pro Person und Woche sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder. Die Verteilung der Tests an die Beschäftigten und Eltern erfolgt durch die Einrichtungen.


Umgang mit Testergebnissen
Bei einem positiven Testergebnis dürfen die Beschäftigten bzw. Kindertagespflegeper-sonen keine Kinder betreuen. Kinder, die positiv getestet wurden, dürfen das Kinder-tagesbetreuungsangebot nicht besuchen.


Das positive Selbsttestergebnis löst keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheits-amt aus. Es ist aber unverzüglich ein PCR-Test in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vorzunehmen. Bis zum Testtermin sind alle Kontakte zu vermeiden und es sollte eine häusliche Quarantäne stattfinden. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen bzw. nach der Verfügung der örtlich zuständigen Behörden. Dies gilt auch für die Rückkehr des Kindes in das Betreuungsangebot bzw. die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten.

Wenn möglich: lieber zu Hause

Zur Stabilität unserer Kitas und der Sicherheit unserer Tagesmütter und Tagesväter ist es unerlässlich, dass weiterhin alle Kinder mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben. Das gilt nicht nur für mögliche Corona-Symptome, sondern generell.

Im Rahmen der Reform des Kinderbildungsgesetzes wurden jetzt die beiden letzten Kita-Jahre beitragsfrei gestellt. Im Zuge der Beschränkungen wurde darüber hinaus für einige Monate im vergangenen Jahr und im Januar dieses Jahres auf Beiträge verzichtet. Dies kann jedoch nicht fortlaufend fortgesetzt werden, weil die gesamte Kita-Infrastruktur ununterbrochen weiter durchfinanziert werden muss. In einigen Wochen soll nochmals geprüft, ob es mögliche Erstattungsspielräume bei den Elternbeiträgen gibt.


>>> Zur Corona-Info-Übersicht


Auf dem Bild: Kindertageseinrichtung. Text im Bild: Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, KiTas.