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 Auf dem Bild: Kindertageseinrichtung
Überschrift
Neue Information für Familien mit Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in NRW: Kindertagesbetreuung zwischen dem 22.02. und 07.03.2021
Datum
16.02.2021
Meldung

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration informiert: Für die laufende Woche gilt noch die aktuelle Phase des eingeschränkten Pandemiebetriebs in der Kindertagesbetreuung. Alle, die dazu beruflich und familiär in der Lage sind, werden weiterhin gebeten, die Kinder in dieser Zeit zu Hause betreuen. Zum 22. Februar 2021, also dem kommenden Montag, beginnt der landesweite eingeschränkte Regelbetrieb. Ab dann sind Kinder wieder in die Kindertagesbetreuung eingeladen. Allerdings bleibt es bei festen Gruppen und einer landesweiten Kürzung des Betreuungsumfangs um 10 Stunden pro Woche.

Eingeschränkter Regelbetrieb ab 22.02.2021

Falls das Infektionsgeschehen weiter rückläufig bleibt, wird sich voraussichtlich ab dem 8. März 2021 die nächste Phase anschließen. Die Gruppentrennung soll allerdings auch bei verbesserter Pandemielage zunächst beibehalten werden. In Einrichtungen, in denen es zur Aufrechterhaltung des Infektionsschutzes notwendig ist, darf weiterhin der Betreuungsumfang bis zu maximal 10 Stunden pro Woche gekürzt werden. Dies wäre dann ein lokal eingeschränkter Regelbetrieb. Diese Regelung soll dann zunächst bis Ostern gelten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Infektionsgeschehen weiter sinkt.

Sollte sich das Pandemiegeschehen negativ verändern, wird reagiert werden müssen. Bei stetig steigendem Infektionsgeschehen müsste man phasenweise zurückgehen. Sollte es zu einem sprunghaften Anstieg kommen, werden Kitas auch regional oder landesweit komplett geschlossen werden müssen („Corona-Notbremse“). In einem solchen Notfall würde es dann eine eng begrenzte Notbetreuung geben.

Das Ministerium wird die Situation auch weiterhin täglich beobachten und sich regelmäßig mit Trägern, Elternvertretern und Gewerkschaften austauschen.

Wenn ein Kind Husten, Schnupfen, Fieber oder andere Symptome hat, muss es zu Hause bleiben

Voraussetzung dafür, dass der pandemischen Krise erfolgreich begegnet werden kann, ist aber weiterhin der Grundsatz: Kranke Kinder dürfen nicht in die Kindertagesbetreuung gebracht werden. Viele Einrichtungen und auch die Kindertagespflegepersonen berichten uns, dass es hier immer noch Eltern gibt, die nicht konsequent genug sind. Wenn ein Kind Husten, Schnupfen, Fieber oder andere Symptome hat, muss es zu Hause bleiben.

Minister Stamp will sich dafür einsetzen, dass die Beschäftigten in Kita und Tagespflege zügiger geimpft werden. Entsprechende Vorschläge werden jetzt im Bund in Berlin geprüft. Auch die Testmöglichkeiten für die Beschäftigten sollen verbessert werden.  

Die Landesregierung behält auch die Elternbeitragserhebung im Blick und berät gemeinsam mit den Kommunen, inwieweit noch einmal rückwirkend ein anteiliger Ausgleich erstatten werden kann.


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Auf dem Bild: Kindertageseinrichtung. Text im Bild: Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, KiTas.