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Auf dem Bild: Bilder von der Ausstellung
Überschrift
„Umbruch Ost“ – VHS zeigt Ausstellung im Rathaus zu den Lebenswelten in Wandel 
Datum
03.11.2020
Meldung

Die Volkshochschule Waltrop zeigt ab dem 5. November 2020 und bis zum 11. Dezember 2020 eine Plakatausstellung im Waltroper Rathaus (Altbau, 1 Etage). Die Ausstellung ist zu den Rathaus-Öffnungszeiten zu sehen und rückt den rasanten Wandel im Osten nach der Wiedervereinigung in den Fokus. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Bitte tragen Sie eine Alltagsmaske oder einen Mund-Nasen-Schutz. 

Der 9. November 1989 jährt sich bereits zum 31. Mal und noch immer verblüffen uns häufig die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland. Vor allem im Westen versteht man oft nicht, wie die Menschen im Osten „ticken“. Erneut will eine Ausstellung der „Bundesstiftung Aufarbeitung“ hier Abhilfe schaffen und informiert über den „Umbruch Ost - Lebenswelten im Wandel“. Die VHS Waltrop zeigt diese Plakatausstellung ab Donnerstag, den 5. November im Rathaus (Altbau, 1. Etage). Der Eintritt ist frei. Zu sehen ist sie bis zum 11. Dezember. 

Es fehlt - in Ost wie in West - an Wissen sowie an einem unvoreingenommenen Diskurs über die Zeitgeschichte der deutschen Einheit nach 1990, der Klischees hinterfragt und nicht zuletzt im Westen ein Bewusstsein für das Ausmaß der Umbruchserfahrungen stiftet, die in der ostdeutschen Gesellschaft fortwirken. 

Hier setzt die Ausstellung "Umbruch Ost - Lebenswelten im Wandel" an. Die Ausstellung thematisiert mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, die die Anfangszeit prägten. 

Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. 

Jede Ausstellungstafel präsentiert sieben Bilder renommierter Fotografen, erläuternde Bildlegenden sowie einen feuilletonistischen Ausstellungstext im Umfang von 1000 Zeichen.

QR-Codes verlinken zu Zeitzeugenvideos, die der Ausstellung eine zusätzlich multimediale Dimension verleihen. 


>>> MEHR INFOS ZUR AUSSTELLUNG 


Auf dem Bild: Bilder von der Ausstellung. Text im Bild: Umbruch Ost, Lebenwelten im Wandel. Quelle: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur