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Waltrops Hochzeitsallee wächst weiter: Zum dritten Mal werden Brautpaare zu Baumpaten
Datum
26.10.2020
Meldung

Die Hochzeitsallee, das gemeinsame Projekt von Bürgermeisterin Nicole Moenikes, dem Grünflächenamt und dem Ver- und Entsorgungsbetrieb der Stadt Waltrop AöR erfreut sich auch 2020 großer Beliebtheit. Zum dritten Mal trafen sich jetzt Brautpaare im Gewerbepark Zeche Waltrop, um einen Baum zu pflanzen. Die Baumpflanzung unter dem Spurwerkturm soll Tradition und fester Bestandteil des Waltroper Veranstaltungskalenders werden.

Die Alte Zeche Waltrop ist mit ihren Jugendstilgebäuden eines der schönsten Industrie-Denkmäler im Ruhrgebiet, hat sich zu einem florierenden Gewerbestandort entwickelt und gilt weit über Waltrop hinaus als gelungenes Beispiel für Strukturwandel im Grünen. Der Gewerbepark mit der Halde Brockenscheidt und dem Spurwerkturm ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, Radsportler und Wochenend-Ausflügler.

Waltrops bekanntem Ausflugsziel werden in jedem Herbst ganz persönliche Ausflugsziele hinzugefügt: Auf dem Weg zur Aussichtsplattform entsteht eine Hochzeitsallee. Frisch verheiratete Paare können als Zeichen ihrer Liebe einen Baum pflanzen und so einen Ort der Erinnerung an ihre Hochzeit schaffen. 

Jetzt hat Bürgermeisterin Nicole Moenikes wieder Brautpaare und Baumpaten begrüßt und freute sich, mit ihnen „an Waltrops bekanntem Ausflugsziel weitere Orte der Erinnerung hinzuzufügen“.

Die frisch vermählten Baumpaten waren in diesem Jahr Valeska und Marco Ettrich, Linda und Tobias Ott, Riccarda und Sascha Siegmund, Jasmin und Jan Vogelsang, Marie und Daniel Tautz, Beate und Ulrich Reiser, Lea und Simon Konitzer sowie Simona Koch und Sebastian Klenner-Koch. Gemeinsam sorgten sie für acht neue Zierkirschen am Landabsatz.

„Die zusätzliche Begrünung soll ein Gewinn für die ganze Stadt, die Ökologie und das Stadtklima sein“, sagte Nicole Moenikes, die die Gelegenheit genutzt hat, die Paare kennen zu lernen. „Jede Baumpflanzung in der Hochzeitsallee trägt zur Vergrößerung der Waldfläche in Waltrop“ bei, so die Bürgermeisterin weiter.

Die Stadt möchte allen Brautpaaren auch in Zukunft weiterhin die Möglichkeit geben, durch die Pflanzung eines Hochzeitsbaumes ein bleibendes Symbol für ihre Ehe zu erhalten. Für Rückfragen zur Hochzeitsallee stehen das Standesamt und das Büro der Bürgermeisterin unter 02309 930-329 / -330 / -380 oder 02309 930 393 als Ansprechpartner zur Verfügung.


INFO
Die Pflanzung von Hochzeitsbäumen ist eine jahrhundertelange Tradition. Das gemeinsam Gepflanzte soll wachsen und gedeihen wie die Ehe und der Baum der Liebe des Paares Schutz bieten. Jedes Jahr können Waltroper Brautpaare Bäume pflanzen und so Waltrops beliebtem Ausflugsziel – dem alten Zechenensemble im Jugendstil – eine weitere Attraktion hinzufügen. Die Laubbäume schmücken den Weg zur Aussichtsplattform auf dem Spurwerkturm. Um dem klassischen Charakter einer Allee zu entsprechen und ein einheitliches Gesamtbild zu schaffen, wird die Hochzeitsallee nur mit zwei Baumarten bepflanzt: einem Berg-Ahorn und einer Zierkirsche. Neben jedem Baum wird ein Schild aufgestellt, auf dem die Namen des Brautpaars und der Tag der Hochzeit festgehalten sind. Außerdem wird jedem Paar eine Baumurkunde überreicht. Auch für Ehejubiläen kann ein Hochzeitsbaum gepflanzt werden. Ein Hochzeitsbaum kostet 200 Euro. Mit der einmaligen Zahlung dieses Betrages sind alle Kosten abgegolten – sowohl für die Pflanzung als auch für die Pflege des Baumes.


Auf der Bild-Collage: Bürgermeisterin Nicole Moenikes mit den frisch verheirateten Baumpaten-Paaren auf dem Zechengelände. Fotos: Stadt Waltrop.