Aktuelles aus Waltrop Archiv

grossesBild
Auf dem Bild: Frau Gülsen, Herr Soyyigit, Herr Okan und Nicole Moenikes.
Überschrift
Besuch bei der Bürgermeisterin: Ditib-Gemeinde spendet Mund-Nasen-Schutz-Masken – Aufruf zum Tragen von Schutzmasken
Datum
24.04.2020
Meldung

Vertreter der Ditib-Gemeinde haben heute 60 Mund-Nasen-Schutz-Masken (MNS-Masken) als Spende an Bürgermeisterin Nicole Moenikes übergeben. Diese wurden in der Boutique und Schneiderei Gülsen in Lünen-Brambauer hergestellt und zählen dort derzeit zum Angebot. 

Frau Gülsen von der Schneiderei Gülsen in Lünen-Brambauer, Rasim Soyyigit, Besitzer einer Änderungsschneiderei in Waltrop (Husemannstr. 2) und Herr Orkan von der Ditib-Gemeinde (im Bild v.l.n.r.) sind heute ins Rathaus gekommen, um MNS-Schutzmasken zu spenden. Herr Orkan hatte den Kontakt ins Rathaus hergestellt, Frau Gülsen hat die Masken in ihrer Schneiderei genäht. Sie produziert dort sowohl Einwegmasken, als auch wiederverwendbare, waschbare Stoffmasken und will diese nicht nur zu fairen Preisen zum Kauf anbieten, sondern in Teilen auch spenden, um einen gemeinschaftlichen Beitrag zu leisten.   

Nicole Moenikes bedankt sich herzlich für die spontane Spende und das gesellschaftliche Engagement von Frau Gülsen und der Ditib-Gemeinde. Mit den Einweg- und Stoffmasken wird dazu beigetragen, die Ansteckungsgefahr und damit die Verbreitung des Coronavirus zu verringern. „Die Masken können für Mitarbeiter verwendet werden, oder auch später für Besucher, falls das Rathaus wieder öffnet“ sagte Rasim Soyyigit, der die Aktion mit eingefädelt hatte. 

Die Bürgermeisterin ruft zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz auf 

Nicole Moenikes appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: „Mir ist es ein dringendes Anliegen, Sie alle zu bitten, in der Öffentlichkeit – beim Einkaufen und besonders in geschlossenen Räumen – nach Möglichkeit einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Eine einfache Schutzmaske, die man behelfsmäßig selbst herstellen kann, schützt einen zwar nicht wirksam vor einer Ansteckung, aber sie trägt in hohem Maße zum Schutze der anderen und damit zur weiteren Verlangsamung der Ausbreitung bei. Wenn wir alle eine Maske tragen, schützt jeder jeden.“  

„BMNS-Masken“ als zusätzliche Schutzmaßnahme – Näh- und Pflegeanleitung 

Wissenschaftler empfehlen unter bestimmten Voraussetzungen das Tragen einfacher oder auch selbstgenähter Atemschutzmasken (BMNS) in der Öffentlichkeit. Die Masken können insbesondere andere vor Infektionen schützen. Für die Bevölkerung ist aber laut Robert-Koch-Institut (RKI) das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) das Wichtigste. Dazu eine gute Handhygiene und das Beachten der Husten- und Niesregeln (in die Armbeuge husten und niesen).

Wer andere schützen und so dazu beitragen möchte, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, kann sich neben der Umsetzung dieser Verhaltensregeln aber auch selbst behelfen und eine BMNS-Maske herstellen. Es kursieren derzeit zahlreiche Anleitungen für selbst hergestellten Mund-Nasen-Schutz. Besonders anschaulich und in mehreren Sprachen stellt beispielsweise die Stadt Essen PDF-Downloads und Informationen zur Verfügung.

Wichtig ist: Medizinische Masken - sogenannte OP-Masken und FFP-Masken – müssen für das medizinische Personal vorbehalten bleiben. 

Auf dem Bild: Übergabe der MNS-masken im Rathaus mit Frau Gülsen, Herr Soyyigit, Herr Okan und Nicole Moenikes (v.l.n.r.). Foto: Stadt Waltrop