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Auf der Bildcollage: Bürgermeisterin Nicole Moenikes mit den vier Paaren auf dem Zechengelände: Hannah und Malte Krecker, Beatrice und Michael Rieken, Charlotte und Christian Borghaus, Lisa und Denis Röthig; Fotos: Stadt Waltrop.
Überschrift
Waltrops Hochzeitsallee wächst: Zweite Baumpflanzung mit Brautpaaren auf dem Zechengelände
Datum
09.03.2020
Meldung

Die Hochzeitsallee, das gemeinsame Projekt der Bürgermeisterin Nicole Moenikes, des Grünflächenamtes und des Ver- und Entsorgungsbetriebes der Stadt Waltrop AöR bleibt ein voller Erfolg. Zum zweiten Mal trafen sich jetzt Brautpaare im Gewerbepark Zeche Waltrop, um gemeinsam einen Baum zu pflanzen: Hannah und Malte Krecker, Beatrice und Michael Rieken, Charlotte und Christian Borghaus sowie Lisa und Denis Röthig. Die Baumpflanzung unter dem Spurwerkturm soll Tradition und fester Bestandteil des Waltroper Veranstaltungskalenders werden.

Die Alte Zeche Waltrop ist mit ihren Jugendstilgebäuden eins der schönsten Industrie-Denkmäler im Ruhrgebiet, hat sich zu einem florierenden Gewerbestandort entwickelt und gilt weit über Waltrop hinaus als gelungenes Beispiel für Strukturwandel im Grünen. Der Gewerbepark mit der Halde Brockenscheidt und dem Spurwerkturm ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer, Radsportler und Wochenend-Ausflügler.

Waltrops bekanntem Ausflugsziel werden seit dem vergangenen Jahr ganz persönliche Ausflugsziele für Waltroperinnen und Waltroper hinzugefügt. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform entsteht eine Hochzeitsallee. Frisch verheiratete Paare können als Zeichen ihrer Liebe einen Baum pflanzen und so einen Ort der Erinnerung an ihre Hochzeit schaffen.
Jetzt hat Bürgermeisterin Nicole Moenikes wieder Brautpaare und Baumpaten begrüßt und freute sich, „an Waltrops bekanntem Ausflugsziel einen weiteren Ort der Erinnerung hinzuzufügen“. „Die zusätzliche Begrünung soll ein Gewinn für die ganze Stadt, die Ökologie und das Stadtklima sein“, so die Bürgermeisterin. Jede Baumpflanzung in der Hochzeitsallee trage „zur Vergrößerung der Waldfläche in Waltrop“ bei.

Die Stadt möchte allen Brautpaaren auch in Zukunft weiterhin die Möglichkeit geben, durch die Pflanzung eines Hochzeitsbaumes ein bleibendes Symbol für ihre Ehe zu erhalten. Für Rückfragen zur Hochzeitsallee stehen das Standesamt und das Büro der Bürgermeisterin unter 02309 930- 329 / -330 / -380 oder 02309 930 393 als Ansprechpartner zur Verfügung.


INFO
Die Pflanzung von Hochzeitsbäumen ist eine jahrhundertelange Tradition. Das gemeinsam Gepflanzte soll wachsen und gedeihen wie die Ehe und der prächtige Baum der Liebe des Paares Schutz bieten. Jedes Jahr können Waltroper Brautpaare Bäume pflanzen und so Waltrops beliebtem Ausflugsziel – dem alten Zechenensemble im Jugendstil – eine weitere Attraktion hinzufügen. Die Laubbäume schmücken den Weg zu Spurwerkturm und Aussichtsplattform. Um dem klassischen Charakter einer Allee zu entsprechen und ein einheitliches Gesamtbild zu schaffen, wird die Hochzeitsallee nur mit zwei Baumarten bepflanzt: einem Berg-Ahorn und einer Zierkirsche. Neben jedem Baum wird ein Schild aufgestellt, auf dem die Namen des Brautpaars und der Tag der Hochzeit festgehalten sind. Außerdem wird jedem Paar eine Baumurkunde überreicht. Auch für Ehejubiläen kann ein Hochzeitsbaum gepflanzt werden. Ein Hochzeitsbaum kostet 200 Euro. Mit der einmaligen Zahlung dieses Betrages sind alle Kosten abgegolten – sowohl für die Pflanzung als auch für die Pflege des Baumes.


Auf der Bildcollage: Bürgermeisterin Nicole Moenikes mit den vier Paaren auf dem Zechengelände: Hannah und Malte Krecker, Beatrice und Michael Rieken, Charlotte und Christian Borghaus, Lisa und Denis Röthig; Fotos: Stadt Waltrop.