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Auf dem Bild: die Erdmännchen-Klasse 1b mit Bürgermeisterin Nicole Moenikes, Reporter Ingo Arndt und Klassenlehrerin Frau Mayr; Foto: RadioVest.
Überschrift
Verkehrssicherheit an Schulen: Bürgermeisterin besucht Kardinal-von-Galen Schule – Elternhaltestellen und Stofftier „Emil“ sollen den Schulweg sicherer machen.
Datum
21.11.2018
Meldung

In der vergangenen Woche haben Bürgermeisterin Nicole Moenikes und Radio-Reporter Ingo Arndt die Kardinal-von-Galen-Schule besucht, um auf notwendige Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit an und um Schulen hinzuweisen und Maßnahmen anzustoßen. Nicole Moenikes möchte in Waltrop Elternhaltestellen einrichten. Für einen schnellen und direkten Zuwachs an Sicherheit auf dem Schulweg soll das Kuscheltier „Emil“ sorgen. Der Elch kann am Schulranzen befestigt werden und reflektiert Scheinwerferlicht aus weiter Entfernung.

Es ist aktueller denn je: Ein sicherer Schulweg sollte für alle Schülerinnen und Schüler gewährleistet sein. Dennoch passiert es mitunter, dass Schulkinder auf dem Weg zur Schule von „Elterntaxis“ und anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Oft liegen die Schulen an stark befahrenen Straßen oder verwinkelt in Wohngebieten, so dass daraus gefährliche Situationen für die Kinder entstehen können.

Gemeinsam mit RadioVest macht Nicole Moenikes jetzt darauf aufmerksam. Waltrops Bürgermeisterin und RadioVest-Reporter Ingo Arndt hatten zu diesem Zweck den kleinen Elch „Emil“ im Gepäck. Das Kuscheltier hilft den Kindern in der dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg im Straßenverkehr. Wenn es draußen dunkel wird, passt das Kuscheltier als Anhänger an den Schulranzen und reflektiert das Scheinwerferlicht von Autos. So soll sichergestellt werden, dass jeder Verkehrsteilnehmer die Schüler auch im Dunkeln und aus größerer Entfernung bemerkt.

Dies reicht aber noch lange nicht aus. So schrieb die Erdmännchen-Klasse 1b der Kardinal-von-Galen Schule vor Kurzem einen Brief an die Bürgermeisterin und erklärte, dass die Situation mit den „Elterntaxis“ sehr gefährlich wäre. Eine Schülerin schrieb, dass die Autofahrer besser aufpassen müssten und dass sie viel zu schnell fahren würden. Dies bekräftigte ein weiterer Schüler, der es besser finden würde, wenn Autofahrer rechtzeitiger bremsen würden.

Letzte Woche besuchte die Bürgermeisterin dahingehend die Schule und sprach sich dafür aus, eine Menge für die Verkehrssicherheit an den Schulen zu tun. In Zukunft sollen u. a. „Elternhaltestellen“ eingerichtet werden. „Elternhaltestellen sind Orte“, so die Bürgermeisterin, „an denen Eltern ihre Kinder absetzen und von wo aus die Kinder sicher weiter zur Schule gehen können.“

Andere Städte haben hier bereits Pionierarbeit geleistet und gute Erfolge mit Elternhaltestellen erzielt. In den Kreisstädten Marl und Castrop-Rauxel, die Vorreiter in dieser Sache waren, haben Elternhaltestellen bereits über Jahre gut funktioniert.


Auf dem Bild: die Erdmännchen-Klasse 1b mit Bürgermeisterin Nicole Moenikes, Reporter Ingo Arndt (beide rechts im Bild) und Klassenlehrerin Frau Mayr (links im Bild); Foto: © RadioVest.