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Auf dem Bild (v.l.n.r.): Ulrich Lammers, Dorothee Schomberg, Dr. Carsten Roeger, Dr. Franz Alt, VHS-Leiter Clemens Schmale und Bürgermeisterin Nicole Moenikes; Foto: Stadt Waltrop
Überschrift
Dr. Franz Alt hat sich ins Goldene Buch der Stadt Waltrop eingetragen und mit Bürgermeisterin Nicole Moenikes die Albert-Schweitzer-Ausstellung im Rathaus eröffnet
Datum
05.02.2019
Meldung

Am Freitag, den 1. Februar 2019, eröffneten Bürgermeisterin Nicole Moenikes und Dr. Franz Alt, TV-Moderator und Autor des Buches „Frieden ist möglich“, die Friedensausstellung „Mein Wort an die Menschen“ des Albert-Schweitzer-Zentrums im Waltroper Rathaus. Dr. Alt hat sich im Zuge dessen ins Goldene Buch der Stadt Waltrop eingetragen. Die Ausstellung ist bis zum 1. März kostenfrei im 1. OG des Rathauses zu sehen.

Dr. Franz Alt hat kürzlich mit Nicole Moenikes eine Ausstellung im Rathaus eröffnet, die sich mit dem historischen Appell für den Frieden seitens Albert Schweitzers beschäftigt, der sich insbesondere während des Kalten Krieges in der Nachkriegszeit als Friedensnobelpreisträger oft äußerte und engagierte.

Albert Schweitzer-Ausstellung: „Mein Wort an die Menschen“

Albert Schweitzer ist vielen als Tropenarzt aus dem afrikanischen Urwald bekannt. Unter Musikern  ist er als Orgelvirtuose und Bach-Kenner in Erinnerung und in protestantischen Kirchenkreisen erinnert man ihn als Theologen und Pfarrer. Die Ausstellung stellt Albert Schweitzer als Friedensmahner und unermüdlichen Kämpfer gegen nukleare Aufrüstung vor. Ein Engagement, das sich auf seine "Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben" und einer tiefen humanitären Überzeugung gründet. Deshalb steht auch sein "Wort an die Menschen" von 1964 im Zentrum dieser Ausstellung.

Im Austausch mit führenden Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern versuchte Albert Schweitzer die Bevölkerung von den Gefahren der Atomwaffen zu warnen. Herausragende Textstellen aus den zahlreichen Publikationen, Vorträgen, Predigten und Briefwechseln von Albert Schweitzer werden mit aussagekräftigen Fotografien und Dokumenten kombiniert. So kann der Besucher sich rasch das tiefe Denken und humanitäre Wirken von Albert Schweitzer erschließen.

Eintrag ins Goldene Buch und Gespräche mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Kirche

Vor der Eröffnung der Ausstellung trug sich Franz Alt ins Goldene Buch der Stadt ein und war mit Vertretern aus Politik, und Verwaltung, von katholischer und evangelischer Kirche ins Gespräch gekommen. Man sprach über die Wahllisten-Frauenquote in Brandenburg und auch u.a. über Menschenrechte in China bis hin zum Dalai Lama, den Alt bereits mehr als 40 Mal getroffen hat.

Im Anschluss war Franz Alt unter der Überschrift "Der Appell des Dalai Lama an die Welt" Gast des Christlichen Freitagsforums von VHS und Kirchen im Haus der Begegnung.

Die Ausstellung läuft bis zum 1. März, der Ausstellungsbesuch ist kostenlos; um eine Spende zugunsten der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum wird gebeten.


Auf dem Bild (v.l.n.r.): Ulrich Lammers, Dorothee Schomberg, Dr. Carsten Roeger, Dr. Franz Alt, VHS-Leiter Clemens Schmale und Bürgermeisterin Nicole Moenikes; Foto: Stadt Waltrop