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Auf dem Bild: Albert Schweitzer. Quelle: Deutsches Bundesarchiv
Überschrift
Friedensausstellung des Albert-Schweitzer-Zentrums: „Mein Wort an die Menschen" – Ausstellungseröffnung durch Dr. Franz Alt und Bürgermeisterin Nicole Moenikes
Datum
28.01.2019
Meldung

Am Freitag, den 1. Februar 2019, um 17:00 Uhr eröffnen Bürgermeisterin Nicole Moenikes und Dr. Franz Alt, TV-Moderator und Autor des Buches „Frieden ist möglich“, der auch intimer Kenner des Werks von Albert Schweitzer ist, die Friedensausstellung „Mein Wort an die Menschen“ des Albert-Schweitzer-Zentrums im Waltroper Rathaus.

Albert Schweitzer ist vielen als Tropenarzt aus dem afrikanischen Urwald bekannt. Und in der Tat existiert sein vor über hundert Jahren in Lambarene gegründetes Urwaldkrankenhaus noch immer. Vielen Musikern ist Albert Schweitzer als berühmter Orgelvirtuose und Bach-Kenner in Erinnerung und in protestantischen Kirchenkreisen erinnert man ihn als Theologe und Pfarrer aus Straßburg.

Die Ausstellung im Rathaus stellt Albert Schweitzer als Friedensmahner und unermüdlichen Kämpfer gegen nukleare Aufrüstung vor. Ein Engagement, das sich auf seine "Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben" und einer tiefen humanitären Überzeugung gründet. Deshalb steht auch sein "Wort an die Menschen" von 1964 im Zentrum dieser Ausstellung.

Im Austausch mit führenden Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern versuchte Albert Schweitzer die Bevölkerung vor den Gefahren der Atomwaffen zu informieren und zu warnen. Für dieses Engagement wurden Albert Schweitzer der "Friedenspreis des deutschen Buchhandels" (1951) und der "Friedensnobelpreis" (1953) verliehen.

Herausragende Textstellen aus den zahlreichen Publikationen, Vorträgen, Predigten und Briefwechseln von Albert Schweitzer werden mit aussagekräftigen Fotografien und Dokumenten kombiniert. So kann der Besucher sich rasch das tiefe Denken und humanitäre Wirken von Albert Schweitzer erschließen.

Die Ausstellung läuft bis zum 1. März, der Ausstellungsbesuch ist kostenlos; um eine Spende zugunsten der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum wird gebeten.

Matinée-Vortrag im Rahmen der VHS-Reihe „Blicke über den Tellerrand“

Im Kontext der Ausstellung "Albert Schweitzer" steht auch der Matinée-Vortrag im Rahmen der VHS-Themenreihe „Blicke auf und über den Tellerrand“ und in Kooperation mit der Sparkasse Vest am 10. Februar 2019 (10:30 Uhr) von Clemens Schmale über Gabun, Lambarene und Schweitzers Wirken in Afrika.

Vor wenigen Jahren wurde es 100 Jahre alt, das bekannte Urwaldhospital in Lambarene, welches der der nicht minder berühmte Theologe, Bach-Interpret und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer im damaligen Französisch-Äquatorialafrika gründete und welches bis heute die Menschen dieser Region versorgt.

Schweitzer selber verstarb auch hier 1965 und wurde am Ufer des Flusses Ogooué begraben. Gut 50 Jahre später machte sich der Referent auf den immer noch ungewöhnlichen Weg nach Gabun, um das kleine Land in Zentralafrika  zu erleben und um zu sehen, wie sich das Erbe des "grand Docteur Schweitzer" heutzutage präsentiert.

Der Eintritt für den Vortrag beträgt 7,00 Euro im Vorverkauf, 8,00 Euro an der Tageskasse – Kaffee und Tee inklusive.


INFO
Weitere Informationen und Anmeldungen unter Tel.: 02309-96260, per E-Mail unter vhs@vhs-waltrop.de, im Internet auf www.vhs-waltrop.de oder persönlich: Ziegeleistraße 14, 45731 Waltrop.

 


Auf dem Bild: Albert Schweitzer. Quelle: Deutsches Bundesarchiv