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Bild: Sturmschaden; Foto: fotoak80, fotolia.com
Überschrift
Waldgebiete im Kreis Recklinghausen weiterhin meiden - Neue Verordnung zur Gefahrenabwehr nach Sturm Friederike: Sperrung bis mindestens 18.02.2018
Datum
26.01.2018
Meldung

 

Wegen der fortwährenden Gefahren für Wald besuchende Menschen infolge des Sturmereignisses „Friederike“ erlässt das Regionalforstamt Ruhrgebiet des Landesbetriebs Wald und Holz NRW eine Anschlussverordnung zur Sperrung der Wälder im Kreisgebiet Recklinghausen mit vorläufiger Frist bis einschließlich zum 18. Februar 2018.

Aus Gründen der Gefahrenabwehr hatte das Regionalforstamt schon zu Beginn der Woche auf Grundlage von § 52 Landesforstgesetz NRW in Verbindung mit § 27 (1) Ordnungsbehördengesetz NRW ein Verbot verordnet, Waldgebiete zum Zweck der Erholung zu betreten.

Das ursprüngliche Verbot galt bis zum 28. Januar. Jetzt besteht ein Waldbetretungsverbot bis zum 18. Februar 2018 um 24.00 Uhr. Eine weitere Verlängerung der Verordnung ist möglich. Grund dafür sind die anhaltenden Folgegefahren durch das Sturmtief.

Die Verordnung gilt für alle Wälder im Gebiet des Kreises Recklinghausen, tritt sofort in Kraft und besteht bis zum 28. Januar 2018 um 24.00 Uhr.

Ordnungswidrig handelt, wer nach § 70 (1) Nr. 8 LFoG vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Verbote nach § 2 dieser Verordnung verstößt.


Bild: „Sturmschaden“, Foto: © fotoak80, fotolia.com