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Auf dem Bild: Distanzunterricht.
Überschrift
Land erteilt Einvernehmen: Schulen im Kreis Recklinghausen bleiben im Distanzunterricht
Datum
17.04.2021
Meldung

Geplanter Wechselunterricht findet vorerst nicht statt - Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Die Kreisverwaltung informiert: Im Kreis Recklinghausen wird es in der nächsten Woche weiterhin Distanzunterricht geben. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat sein Einvernehmen zur Allgemeinverfügung erteilt, die der Kreis Freitagabend auf den Weg gebracht hatte.

Zwar liegt die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz auch heute noch knapp unter dem Grenzwert 200, in den meisten großen kreisangehörigen Städten lag sie schon in den vergangenen Tagen darüber. Am Ende geht es aber nicht nur um diesen Wert, sondern auch um die Zahl der Infektionen in der Altersklasse der Schüler.

"Aufgrund der deutlich höheren Ansteckung gerade bei Jüngeren ist der weitere Distanzunterricht geeignet, um das Infektionsrisiko zu reduzieren", heißt es in der Allgemeinverfügung, "Bei Kindern unter 10 Jahren liegt die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Recklinghausen trotz der Osterferien und der Schulschließung in dieser Woche bei 204,7 und bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10-19 bei 298,8."

Darum wird die vom Land ursprünglich für Montag vorgesehene Einführung des Wechselunterrichts an Schulen im Kreis Recklinghausen vorerst nicht stattfinden.

Lediglich Abschlussklassen und die Qualifikationsphasen der gymnasialen Oberstufe, des beruflichen Gymnasiums und der Bildungsgänge der Weiterbildungskollegs können am Präsenzunterricht festhalten.

Die Pflicht von zwei Selbsttests pro Woche bleibt dabei erhalten. Die Schulen bieten eine Notbetreuung gemäß §1 Absatz 10 und 11 der Coronabetreuungsverordnung an.


Auf dem Bild: Distanzunterricht. Text im Bild: Distanzunterricht im Kreis Recklinghausen.