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Auf dem Bild: Rathaus Waltrop.
Überschrift
„Geordneten Dienstbetrieb sichern – Infektionsrisiko minimieren“
Datum
10.11.2020
Meldung

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will Bürgermeister Marcel Mittelbach das Infektionsrisiko in Rathaus und Verwaltung so gering wie möglich halten.

In der Stadtverwaltung soll der Dienstbetrieb auch in der momentanen Pandemie-Situation aufrechterhalten werden. Im Zuge dessen ergreift die Verwaltungsspitze um Waltrops neuen Bürgermeister Marcel Mittelbach ein ganzes Bündel an Maßnahmen und Vorkehrungen, die das Infektionsrisiko für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie für alle Besucherinnen und Besucher der städtischen Dienststellen möglichst effizient minimieren sollen. Publikumsströme sollen reduziert und Beschäftigte auf möglichst viele Büros verteilt werden. Neben Hygiene-Vorkehrungen und Kontaktnachverfolgungsmöglichkeiten durch Datenerhebung setzt Bürgermeister Mittelbach dabei auf Schichtdienste und Home Office-Lösungen. Die Verwaltung wird durch einen Service zur Kontrolle an den Einlässen unterstützt und Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail Termine zu vereinbaren. Das Maßnahmenpaket tritt am 11. November 2020 in Kraft und gilt zunächst bis zum 23. Dezember.  

Aufgrund der aktuell zugespitzten Lage in der Corona-Pandemie will die Verwaltungsspitze das Risiko von Ansteckungen mit dem Coronavirus für die Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung und den Nebenstellen so gering wie möglich halten und eine effizientere Nachverfolgung von Kontakten gewährleisten.

Ziel ist es, den Dienstbetrieb geordnet aufrecht zu erhalten und dennoch das Infektionsrisiko auf ein Mindestmaß zu beschränken, sagt Marcel Mittelbach. Der Bürgermeister weiter: „Unsere Maßnahmen sollen dazu beitragen, Infektionsherde zu verhindern und die räumliche Distanz zwischen den Mitarbeitenden zu erhöhen. Gleichzeitig soll der Dienstbetrieb so weit wie möglich beibehalten werden.“ 

Um diese Ziele zu erreichen, werden folgende Maßnahmen ergriffen:

Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, nach Möglichkeit ihre Behördengänge im Vorfeld zu planen und telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren. Um bei auftretenden Infektionsfällen lückenlose Nachverfolgung zu ermöglichen, werden die Kontaktdaten der Bürgerinnen und Bürger sowie die Daten zum Termin (Büro, Mitarbeiter/in, Ankunftszeit) aufgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Sicherheits-Servicedienstleisters unterstützen die Verwaltung während der gesamten Öffnungszeiten (Montag – Mittwoch, 09:00 Uhr – 16:00 Uhr; Donnerstag, 08:00 Uhr – 18:00 Uhr; Freitag, 09:00 Uhr – 12:00 Uhr) bei der Einlasskontrolle an den Standorten Rathaus I und II. Für die anderen städtischen Standorte werden derzeit maßgeschneiderte Konzepte entwickelt. 

Darüber hinaus werden zukünftig die Möglichkeiten für Home-Office und zeitlich flexibleres Arbeiten in den Dienststellen erweitert. In einer Art „Schichtbetrieb“ auf freiwilliger Basis wird der Arbeitszeitrahmen erweitert, um die Anzahl der gleichzeitig Anwesenden und somit das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Den Beschäftigten, deren Anwesenheit in der Dienststelle nicht zwingend erforderlich ist, wird die Möglichkeit geboten, ihre Arbeitsleistung zuhause zu erbringen. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf möglichst viele Büros verteilt. 

Diese Maßnahmen gelten ab dem 11. November 2020 und zunächst bis zum 23. Dezember 2020. Weitere Regelungen erfolgen ggfs. bei Veränderung der Sachlage. 


Auf dem Bild: Rathaus Waltrop. Text im Bild: Corona-Pandemie, neue Maßnahmen in den städtischen Dienststellen. Foto: Stadt Waltrop.