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Unglück bei Loveparade: Hotline für Hilfesuchende
Die tragischen Ereignisse während der Loveparade in Duisburg haben viele Menschen aus der Nähe miterlebt - auch aus dem Kreis Recklinghausen. Der Kreis Recklinghausen hat jetzt eine Hotline eingerichtet für die diejenigen, die Hilfe bei der Verarbeitung des Erlebten suchen: Telefonnummer 02361/53 36 36.
Betroffene, Angehörige, aber auch Besucher der Loveparade erhalten über die Hotline eine kostenlose psychosoziale Beratung. Der sozialpsychiatrische Dienst kann im Bedarfsfall auch Kontakt zu lokalen Beratungsstellen vermitteln. Die Hotline ist von 8.30 bis 16 Uhr besetzt. Wichtig für Anrufer: Bitte lange durchklingeln lassen, da eine Rufumleitung eingerichtet ist.
Das Landesinnenministerium hat die Einrichtung solcher Anlaufstellen in allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens angeordnet. Ziel ist es, langfristige psychische Folgen möglichst zu vermeiden.
Auch in den Trauma-Ambulanzen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Bochum, Dortmund, Herten, Hamm, Marsberg, Hemer, Iserlohn und Paderborn können sich Betroffene und ihre Angehörigen für entlastende Gespräche kurzfristig anmelden. Spezialisierte Therapeuten unterstützen sie dabei, wieder in den Alltag zurückzufinden.
Open-Team ist spezialisiert auf Nachsorge bei Extremeinsätzen
Zusätzlich zu diesen Angebotem bietet das "Open-Team“ der Feuerwehr Gladbeck unmittelbar Betroffenen und Einsatzkräften seine Hilfe an. Das Team ist spezialisiert auf die Nachsorge bei Extremeinsätzen. Alle Gesprächsinhalte unterliegen dem Vertrauensschutz. Ansprechpartner ist Peter Frank, Telefon: 02043/99 20 25.
Die Sprechstunde der Gleichstellungsbeauftragten (Frau Claudia Stermer) findet jeden Montag in der Zeit von 10:00-12:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung statt.
Aktuelle Meldungen - Newsarchiv
Aktuelle Information zur Pflegereform und der geplanten Einrichtung von Pflegestützpunkten
04.12.2009: Gemeinsame Presseerklärung der Kranken- und Pflegekassen im Kreis Recklinghausen und des Kreises Recklinghausen
Verbesserte Zusammenarbeit statt zusätzlicher Pflegestützpunkte
Die Verhandlungen zwischen den Vertretern des Kreises und der Kranken- und Pflegekassen zum Thema der Errichtung von Pflegestützpunkten im Kreis Recklinghausen wurden in der letzten Woche abgeschlossen. Ergebnis: Die unstreitig bislang schon guten Beratungsangebote der Kommunen und der Kassen sollen durch eine bessere Koordinierung und Vernetzung der Zusammenarbeit noch optimiert werden. Neue zusätzliche Pflegestützpunkte werden im Kreisgebiet nicht eingerichtet.
Nähere Informationen erhalten Sie über diesen Link:
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