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Auf dem Bild: Engpass bei Rettungseinsatz / Kartenausschnitt "Im Wiesengrund" mit Erläuterungen (Text im Bild: Neuregelung der Parksituation - Im Wiesengrund)
Überschrift
Im Wiesengrund - Dauerhaftes Parken auf beiden Straßenseiten wird künftig unterbunden
Datum
01.07.2016
Meldung

In einem Feuerwehr- oder Rettungsdiensteinsatz ist Zeit ein kostbares Gut. Verzögerungen können im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Daher ist es gerade für die Rettungskräfte von großer Wichtigkeit, die örtlichen Straßen ohne Verzögerungen durch parkende Fahrzeuge passieren zu können.

In manchen Straßenzügen ergeben sich in dieser Hinsicht allerdings häufig Problemlagen, da die notwendige Durchfahrtsbreite von mind. 3,50m für die Einsatzfahrzeuge der Wehr nicht gegeben ist.  So ist den Rettern vielfach aufgefallen, dass es im Bereich der Straße „Im Wiesengrund“ zu diesen gefährlichen Engpässen kommt.

Ursache ist ein beidseitiges Parken am rechten Straßenrand, oft auf gleicher Höhe. Nach warnenden Hinweisen der Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache und entsprechenden Kontrollen zur Prüfung der Sachverhalte wird das Ordnungsamt nun entsprechend handeln und die Parksituation dort neu regeln.

Ausgesprochen wird in Kürze ein eingeschränktes Haltverbot auf einer Straßenseite. Be- und Entladen bleibt überall erlaubt. Dauerhaftes Parken ist dann „Im Wiesengrund“ jedoch nur noch auf einer Straßenseite möglich. Verworfen wurde der Gedanke des halbseitigen Parkens auf dem Gehweg, da sich der Untergrund des Gehwegs dafür nicht als stabil genug darstellt.

Somit könnte es künftig zu mehr Parksuch-Verkehr im betroffenen Siedlungsbereich kommen, was in Abwägung mit der Sicherheit bei z. B. medizinischen Notfällen hinnehmbar erscheint. In solchen Fällen hat die Sicherheit Vorrang, zumal es keinen rechtlichen Anspruch darauf gibt, direkt vor seiner Haustür im öffentlichen Straßenraum parken zu können.

Auf dem Bild: Engpass bei Rettungseinsatz / Kartenausschnitt "Im Wiesengrund" mit Erläuterungen