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 Bild: Baustelle, Grafik: Thomas Soellner, fotolia.com
Überschrift
Baustelleninformation: Abbrucharbeiten an der Hebewerks-Brücke laufen nach Plan
Datum
15.08.2017
Meldung

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Duisburg-Meiderich hat aktuelle Informationen zur Baustelle an der Hebewerksbrücke (Recklinghäuser Str.) zu Verfügung gestellt:

Die Recklinghäuser Straße (L511) ist seit Montag, 07.08.2017 für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Grund dafür sind die Abbrucharbeiten des alten Überbaus der Hebewerks-Brücke Nr. 28.

Im Vorfeld wurde seitens der verschiedenen Versorgungsunternehmen eine „Ersatzversorgung“ geplant, die sicherstellt, dass z. B. die angeschlossenen Haushalte auch weiterhin mit Wasser versorgt werden, das Abwasser abtransportiert wird oder das Telefon weiterhin funktioniert.

Die eigentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen wurden ursprünglich im Brückenkörper über den Dortmund-Ems-Kanal geführt. Die „Umleitung“ dieser Kabel und Rohre befindet sich nun in der Nähe des Bauwerks.

Erst zu Beginn der Vollsperrung der L511 konnte der Umschluss auf die Ersatzversorgung erfolgen, da hierfür die Straße beidseitig der Brücke auf gesamter Breite aufgeschachtet werden musste.

Parallel dazu wurde mit dem ersten Abschnitt der Abbrucharbeiten des Überbaus begonnen. Zuerst werden die Kragarme des rund 1000 Tonnen schweren Spannbetonüberbaus, auf denen die Gehwege verlaufen, abgebrochen. Daran anschließend wird in einem zweiten Schritt die Fahrbahnplatte zwischen den Längsträgern mit einem Bagger abgebrochen. Die nach diesem Schritt verbleibenden Längsträger sind noch über eine Betonbodenplatte miteinander verbunden und werden mittels Schneidtechnik voneinander getrennt.

Am Donnerstag, den 17. August 2017 und Freitag, den 18. August 2017, folgt nun Teil drei der Abbrucharbeiten, bei dem die drei Längsträger (je ca. 200 Tonnen) mit einem Schwimmkran einer Spezialfirma einzeln ausgehoben und in unmittelbarer Nähe an Land abgelegt werden.

Im Nachgang erfolgt das weitere Zerlegen, bzw. Zerkleinern der Betonträger und der Abtransport mittels Bagger und LKW.

An den bestehenbleibenden Betonwiderlagern müssen im weiteren Verlauf der Arbeiten die Lagersockel und Teile der „Kammerwand“ abgebrochen werden, um die neuen Brückenlager und Fahrbahnübergänge einbauen zu können.


Bild: Baustelle (© Thomas Söllner, fotolia.com)