Leistungen von A bis Z

Leistungen Meldewesen - Auskunftssperre / Übermittlungssperre

Eine Auskunfts- und Übermittlungssperre kann auf Antrag ins Melderegister eingetragen werden, wenn glaubhaft Tatsachen benannt werden, dass durch die Melderegisterauskunft der Schutz hochwertiger Rechtsgüter, wie z.B. Gefahren für Leib, Leben oder ähnliches, entstehen kann.
Es reicht nicht aus, dass jemand einfach nur jede Auskunft über sich verhindern möchte.

Die Gefahren sind konkret vorzutragen und möglichst zu belegen.

Die Auskunfts- und Übermittlungssperre kann sich zunächst auf folgende Daten beschränken:

  • Geburtsnamen,
  • Geburtsdatum und Geburtsort,
  • Familienstand (nur die Auskunft ob verheiratet oder nicht),
  • frühere Anschriften,
  • Staatsangehörigkeit,
  • Tag des Wohnungswechsels,
  • gesetzlicher Vertreter,
  • Sterbetag und Sterbeort.

Eine Auskunfts- und Übermittlungssperre kann aber auch bereits die einfache Auskunft aus dem Melderegister verhindern, bei welcher sonst folgende Angaben abgefragt werden können:

  • Vorname und Familienname,
  • Doktorgrad und
  • Anschrift.

Die Auskunfts- und Übermittlungssperre kann sich auch auf Alters- und Ehejubiläen, Adressbuchverlage, Kirchen, Parteien usw. beziehen.
Auskunfts- und Übermittlungssperren enden spätestens mit Ablauf des dritten Kalenderjahres nach ihrer Einrichtung, können aber auf Antrag verlängert werden.

Die Auskunfts- und Übermittlungssperre bezieht sich nicht auf Behörden oder sonstige öffentliche Stellen.

Bitte setzen Sie sich mit den Mitarbeitern des Bürgerbüros persönlich oder telefonisch in Verbindung.

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