Leistungen von A bis Z

Leistungen Reisepass

ePass

Reisepässe und Personalausweise werden für alle Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland zentral durch die Bundesdruckerei in Berlin gefertigt, so dass eine Wartezeit (von derzeit ca. 4 Wochen) für die Fertigstellung einzuplanen ist, worauf die Stadt Waltrop keinen Einfluss hat.

Ein Reisepass kann nicht verlängert werden, sondern ist nach Ablauf stets neu zu beantragen. Die Ausstellung eines Reisepasses erfolgt für Personen ab 24 Jahren, für eine Gültigkeitsdauer von 10 Jahre, für jüngere Antragsteller beträgt die Gültigkeitsdauer 6 Jahre. Grund dafür ist die Gewährleistung hoher Fälschungssicherheit und die Tatsache, dass davon auszugehen ist, dass Menschen sich in jungen Jahren äußerlich mehr verändern als Erwachsene im fortgeschrittenen Alter.

Der Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses wird beim Bürgerbüro in Waltrop gestellt. Der Antragsteller muss den Antrag selbst unterschreiben und kann sich daher nicht vertreten lassen.

Der Antragsteller muss Deutscher und mit Hauptwohnsitz in Waltrop gemeldet sein. Sind Sie mit Nebenwohnsitz in Waltrop gemeldet, ist eine Ermächtigung/Genehmigung der Gemeinde einzuholen, bei der Sie mit Hauptwohnsitz gemeldet sind.

Nicht voll geschäftsfähige Personen, die unter 18 Jahre sind, müssen den Antrag selbst unterschreiben und vom gesetzlichen Vertreter (Vormund oder beide Elternteile) unterschreiben lassen. Beide Elternteile müssen bei der Beantragung des Passes anwesend sein und sich ausweisen können.

Seit 01.11.2005 enthält der Resiepass einen Speicherchip, auf dem die biometrischen Daten des Inhabers gespeichert sind. Damit das Lichtbild für den Pass digitalisiert werden kann und später an der Grenze ein elektronischer Vergleich mit dem Passinhaber möglich ist, werden neue Anforderungen an das Lichtbild gestellt. Anhand der Fotomustertafel können Sie sehen, wie ein Lichtbild für den neuen Pass aussehen muss.

Seit dem 01.11.2007 werden bei Antragstellung eines ePasses Fingerabdrücke digital erfasst und auf dem Chip des ePasses gespeichert.
Der ePass soll nach Möglichkeit beide Zeigefingerabdrücke des Antragstellers beinhalten. Sollte jedoch aus gesundheitlichen oder anderen Gründen die Abnahme des Zeigefingerabdruckes nicht möglich sein, wird nach einer gesetzlich festgelegten Reihenfolge vorgegangen. So kann es auch sein, dass z.B. ein Zeigefinger- und ein Daumenabdruck erfasst werden.
Falls eine kurzzeitige Verhinderung (z.B. Hände oder Arme in Gips) zur Abgabe der notwendigen Abdrücke vorliegt, kann kein ePass ausgestellt werden. Hier geht der Gesetzgeber von einer Verhinderung aus, die nicht länger als 3 Monate andauert. Es besteht jedoch die Möglichkeit, einen vorläufigen Reisepass zu beantragen.
Bei dauerhaften medizinischen Einschränkungen wird ein regulärer ePass ohne Abdrücke bzw. mit nur einem Abdruck ausgestellt.
Sämtliche Passbehörden verfügen über Fingerabdruckscanner. Hiermit werden die Abdrücke -ohne die Verwendung von Tinte- digital eingescannt.
Die abgegebenen Fingerabdrücke werden weder bei der zuständigen Passbehörde noch bei der Bundesdruckerei dauerhaft gespeichert. Es werden keine Abdrücke an Dritte weitergegeben. Nach Abholung des ePasses werden die Abdrücke aus dem Passregister automatisch gelöscht!

Zur Abholung des Reisepasses erhalten Sie von uns eine schriftliche Benachrichtigung. In diesem Fall können Sie sich vertreten lassen; die Sie vertretende Person muss sich ausweisen und im Besitz einer schriftliche Vollmacht sein.

Mitzubringen sind zur Antragstellung für einen Reisepass:

  • 1 Lichtbild neueren Datums gemäß Fotomustertafel,
  • der alte Reisepass (falls nicht vorhanden, den Personalausweis),
  • bei Verheirateten eine Heiratsurkunde, bei Ledigen eine Geburtsurkunde - nur erforderlich, wenn bisher kein Ausweis oder Pass von der Stadt Waltrop ausgestellt wurde
  • ggf. Staatsangehörigkeitsnachweis

Kosten
60,00 Euro Verwaltungsgebühr bei Antragstellern, die älter als 23 Jahre sind, 37,50 Euro Verwaltungsgebühr bei jüngeren Antragstellern.
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