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Leistungen Führerschein - Umtausch ausländischer Fahrerlaubnis


Für die Umtausch von ausländischen Führerscheinen ist das Straßenverkehrsamt des Kreises Recklinghausen in Marl zuständig. Um Ihnen die Antragstellung zu erleichtern und den Weg nach Marl zu ersparen, nehmen die Mitarbeiter/innen des Bürgerbüros Ihren Antrag gern entgegen und leiten diesen weiter.

Ein regulär erworbener ausländischer Führerschein berechtigt nur innerhalb der ersten 6 Monate des Aufenthaltes in Deutschland zum Führen eines entsprechenden Kraftfahrzeuges im Bundesgebiet. Ausländische Führerscheine sind 3 Jahre lang umschreibungsfähig.

Lernführerscheine, provisorische Führerscheine und Fahrausweise, die im Ausland während eines nur vorübergehenden Aufenthaltes erworben wurden, werden nicht anerkannt. Sie berechtigen weder zum Fahren in Deutschland, noch sind sie umschreibungsfähig. Ebenso können internationale Führerscheine nicht umgeschrieben werden.

Wird eine Echtheitsprüfung notwendig, müssen Sie mit entsprechenden Wartezeiten rechnen. Zu diesem Zweck wird Ihnen vom Straßenverkehrsamt in Marl ein Fragebogen zu Ihrem Führerschein vorgelegt, den Sie ausgefüllt an die Stelle schicken, die Ihren Führerschein ausgestellt hat. Nach Überprüfung der Daten leitet die ausländische Führerscheinstelle das Formular an Ihre Botschaft in Deutschland, die ihrerseits das Dokument an die Straßenverkehrsbehörde zurückleitet. Ferner müssen Sie eine volle Prüfung (Theorie und Praxis) ablegen. Eine Fahrschulausbildung ist dazu nicht notwendig, wohl aber müssen Sie sich durch eine Fahrschule zur Prüfung beim TÜV vorstellen lassen. Ihr ausländischer Führerschein wird beim Umtausch eingezogen und dem Ausstellungsstaat zurückgesandt.

Führerscheine aus dem EU-Ausland brauchen nicht mehr umgeschrieben zu werden. Sie gelten wie ein deutscher Führerschein und auch im gleichen Umfang. Bei Fragen rufen Sie uns bitte an.

Ausnahmen:

  • Ihr ausländischer EU-Führerschein enthält die Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung. Diese gilt für maximal 5 Jahre in Deutschland, sofern Ihr EU-Führerschein zum Führen von Kraftomnibussen berechtigt und für mehr als 5 Jahre ausgestellt wurde. Falls Sie die ausländische Fahrerlaubnis noch nicht länger als 2 Jahre besitzen oder Inhaber der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE oder D1E sind, müssen Sie Ihre Fahrerlaubnis unverzüglich nach Einreise in Deutschland bei der Fahrerlaubnisbehörde registrieren lassen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 17,10 bzw. 17,90 €.
  • Eine im EU-Ausland erworbene Fahrerlaubnis berechtigt dann nicht in Deutschland ein Fahrzeug zu führen, wenn
    1. Sie zum Zeitpunkt des Erwerbes des Führerscheines Ihren ständigen Aufenthalt nicht für mindestens 185 Tage in dem erteilenden Staat hatten,
    2. Ihnen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig entzogen worden ist oder Ihnen keine Fahrerlaubnis erteilt werden darf,
    3. Ihnen die Fahrerlaubnis von einer deutschen Fahrerlaubnisbehörde entzogen worden ist oder die Erteilung der Fahrerlaubnis versagt wurde.

Notwendige Unterlagen:
Bitte bringen Sie bei einem EG-Staaten-Führerschein (sofern bei EG-Führerscheinen ein Umtausch notwendig wird) oder einem Führerschein aus Andorra, Finnland, Island, Japan, Liechtenstein, Malta, Monaco, Norwegen, Österreich, San Marino, Schweden, Schweiz, Ungarn

  • den gültigen ausländischen nationalen Führerschein,
  • eine Übersetzung durch einen anerkannten Dolmetscher (z.B. ADAC, ACE, Botschaft usw.),
  • Reisepass und Meldebescheinigung,
  • 1 Lichtbild

mit.

Bitte bringen Sie bei einem Nicht-EG-Staaten Führerschein

  • den gültigen ausländischen nationalen Führerschein,
  • eine Übersetzung durch einen anerkannten Dolmetscher (siehe oben),
  • Sehtest,
  • Nachweis der Sofortmaßnahmen am Unfallort,
  • Reisepass,
  • 1Lichtbild mit

Wird die Klasse 2 beantragt, ist eine Erste-Hilfe-Bescheinigung notwendig sowie die Bescheinigung eines Arztes über den Gesundheitszustand des Antragstellers.

In jedem Fall ist eine theoretische und praktische Führerscheinprüfung in einer Fahrschule erforderlich.

Bearbeitungsdauer: ca. 4 - 6 Wochen.

Kosten
Bearbeitungsgebühren: 42,60 bzw. 43,40 €.
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